Zwischen Traum und Schmerz
Shownotes
In dieser Folge von Lebensklang treffe ich Lhanzom Lhasam. Sie verbindet zwei Welten: ihre Arbeit als Psychologin und ihre Leidenschaft für Musik.
Wir sprechen über ihre tibetischen Wurzeln, ihren musikalischen Werdegang, über Liebeskummer und darüber, wie persönliche Erlebnisse in Songs weiterleben. Lhanzom erzählt von ihrer neuen Single «Forget This», von einem besonders schmerzhaften Lied und von den Menschen, die sie ermutigt haben, ihren musikalischen Weg weiterzugehen.
Was braucht es, um an den eigenen Traum zu glauben, auch dann, wenn noch nicht klar ist, wohin er führt?
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:16: Das ist der Lebensklang, den Podcast, wo Menschen aus ihrem Leben erzählen.
00:00:21: Ich bitte Daniela Hauviller um mein Gast heute, die Musikerin Lansom Lasam.
00:00:35: Das ist
00:00:44: das Dream der Landsom Lasam.
00:00:46: Mit diesem Song ist es ihr Glocken von einem breiteren Publikum wahrgenommen zu werden.
00:00:52: Als erstes hat es mich wundert genommen, wie viel Landsom lasam eigentlich in dem Song ist drin?
00:00:58: Es ist eine Inspiration einer guten Freundin von mir, die sehr starker Liebe gekommen hatte.
00:01:05: Es ist ein mega Herzschmerzsong und ... Nichtsdestotrotz kenne ich das ja natürlich auch.
00:01:11: Ich schreibe viel über die Liebe, ich schreiber viel über den Pferd der Liebe, die eben wehtut.
00:01:16: Das ist ein Detail, wo auch viele Inspirationen gibt und zum Verarbeiten tut es mega gut, um eine Song zu schreiben und Musik, Melodie
00:01:26: etc.,
00:01:27: umzuwandeln.
00:01:29: Aber das steckt schon an vielen Erfahrungen und Herzschmerzen auch von mir mit ihnen.
00:01:33: Und auch der Schmerz, den man für die gute Freundin empfand.
00:01:36: Wo das durchgemacht hat genau.
00:01:39: Wenn hattest du zum letzten Mal richtig festliebes Kommen gehabt?
00:01:44: Ich glaube... Nach der Trennung meiner letzten Beziehung ist es jetzt auch schon vier Jahre her.
00:01:52: Ja ich glaube nicht so richtig.
00:01:55: Aber sie ist nicht dort, wo auch der Song entstanden ist.
00:01:57: Nein!
00:01:57: Der hat's dir schon gegeben.
00:01:58: Der hat es dir schon geben.
00:01:59: Hast du
00:02:01: ihn denn anders gesungen?
00:02:04: Damals meinst du jetzt?
00:02:05: Ja,
00:02:05: wo du noch einen Kummer gehabt hast und dann wieder Dream gesungen hast.
00:02:10: Definitiv doch!
00:02:13: Ich kann mich ja mega können das hier versetzen.
00:02:15: Also es war genau so.
00:02:18: Man singt sich vielleicht noch mit dem anderen Gefühl oder mit einem anderen Hintergrund aber jedes Mal wenn ich hinter diesen singe... Ich finde ihn auch sehr schön von der Melodie und er hat trotzdem etwas Lichtes drin, wenn wir hoffen.
00:02:35: Neben dieser Schwere auch von diesem Schmerz, aber ja.
00:02:39: Trotz allem ist es immer noch so ein bisschen da und ich finde es schön das Gefühl haben wir wieder können nach innen zu fühlen.
00:02:45: Und von dem Song also die Musik und der Text hast du kreiert?
00:02:49: Ja genau!
00:02:51: Wie kommt man zu einer Melodie zu diesem Röffchen an?
00:02:56: Lustigerweise!
00:02:57: Der Röffer weiss noch genau... Da bin ich im Bett gelegen.
00:03:02: Ich habe den Song vor dem Tag, aber habe ihn umgepastelt und geschrieben.
00:03:07: Und ich hatte noch kein Melodie für den Refrain oder Chorus.
00:03:13: Dann war ich im Beck und habe ihm das Kopf nochmal durchgemacht.
00:03:16: Und dann kam ein Melodie auf ... Da hab ich als Sprachmemo aufgenommen, weiss noch so ganz leise wie das.
00:03:24: Mami und meine Schwester waren ja am schlafen und wollten kein Lernen machen.
00:03:28: Und dann hab ich das am nächsten Tag nochmal vorgekohlt und dann habe ich die Melodie und dann ist der Text auch noch gekommen...
00:03:36: Was ist schwieriger?
00:03:36: Der Text zu finden oder die Melodie...?
00:03:40: Der Text.
00:03:40: Ja find' ich schwieriger.
00:03:42: Melodie finde ich noch schnell, wenn ich es Barak kürzt spiele, kann ich etwas drüber singen oder finde irgendwie eine schöne Melodie gerade.
00:03:50: Und dann muss man überlegen, wie du das jetzt schreiben würdest.
00:03:56: Wie die Texte sind eigentlich Gedichte und du singst auf Englisch?
00:04:00: Ja!
00:04:00: Also ich habe gerade noch das Lied gestern im Kopf... ...when I first met you in the living room then in June.
00:04:08: irgendwie so,
00:04:09: es
00:04:09: reimt sich sehr schön, also auf das musst du noch kommen.
00:04:13: Wie lassest du dich inspirieren, dass du dann so auf den Rhein kommst?
00:04:21: Also entweder manchmal Passt es wirklich auch gerade?
00:04:25: Aber ich überlege manchmal auch, okay Living Room.
00:04:28: Was räumt sich alles auf das?
00:04:31: Also wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich wirklich ... Ich überlege so da-da-da, gehe ich die Wörter durch und überlege ja, passt etwas mit dem, was ich mitteilen will und dann meistens gibt's wirklich gleich ein Wort, wo wirklich auch das passt und dann kann ich den Satz schreiben mit ihm.
00:04:46: Und ähm... Ja, es ist wirklich ein bisschen ausprobieren!
00:04:51: Und ein wenig das Wörter suchen.
00:04:54: Liz, bist du auch andere Lyriker auf Englisch?
00:04:58: Also Gedicht per se leise ich im Fall nicht wirklich mega.
00:05:01: Also ich finde eine Gedichte sehr schön aber ich habe jetzt nicht bei jemanden der hier sehr viele Lyriken liest.
00:05:08: Ich lasse einfach sehr viel Songs und das sind ja alles eigentlich Rheime also von meinen Lieblings-Singer-Songer-Writerinnen.
00:05:20: Ich leise die Texte an und denke so, wow!
00:05:24: Mega nice wie Sie das geschrieben haben.
00:05:26: Wie Sie diese Story oder die Geschichte auch vom Song verpacken.
00:05:31: Aber du singst Englisch?
00:05:32: Also nur Englische nicht Deutsch, nicht Tibetisch... Nur
00:05:36: Englischen ja.
00:05:37: Wie kommt es zu diesem?
00:05:40: Ich glaube, dass hat wahrscheinlich damit zu tun, dass ich jünger war.
00:05:45: Man lasse halt viel englische Musik, oder?
00:05:47: Ja, bei euch geht's ja wahrscheinlich auch ähnlich.
00:05:49: Ich bin mit englischer Musik aufgewachsen und meine grossen Vorbilder, die ich jung war, so zehn, elf oder zwölf in dieser Zeit, waren amerikanische Musikersängern.
00:06:02: Unter anderem Taylor Swift, die natürlich auch mit ihrer Gitarre ... Und diese Songs, an denen ich fand, sie versteht mich, wie es mir geht!
00:06:14: Und dann dachte ich, das würde ich auch können.
00:06:17: Das will ich auch machen.
00:06:19: Stellen wir uns vor, hier im Publikum sitzt die zehnjährige Lanza um Lasan.
00:06:25: Was würde sie heute am meisten überraschen wenn Sie dich so anschauen können?
00:06:31: Ich glaube sie wüsst überraschend dass ich noch dran bin also dass ich das immer noch mache.
00:06:41: Also nicht mega fest überrascht weil diese zehnjährigen Lanza ist ja Feuer und Flammen für Musik.
00:06:46: ich weiss es, ich weisse es genau.
00:06:50: Ich wollte immer mal eigene Songs schreiben und Gitarren spielen.
00:06:56: Und auf der Bühne ist da ... Ich glaube, ich wäre überrascht und sehr proud und stolz, dass sie das jetzt macht.
00:07:03: Dass es immer noch so dran ist?
00:07:04: Ja!
00:07:05: Und dass das so einen grossen Bestandteil geworden ist?
00:07:09: Wenn hast du gemerkt, Musik ist mehr für mich.
00:07:13: Musik ist ein Teil von mir.
00:07:15: Sag jetzt mal, ich lege das jetzt ins Maul.
00:07:19: Ist es so?
00:07:20: Wenn du das gemerkt hast, ist es einfach...
00:07:24: Ich glaube schon mega früh.
00:07:27: Also ich habe das Gefühl, dass ich wirklich auch klein war.
00:07:34: Wo ich auch schon fünf oder sechs Jahre alt war, habe ich ja schon den Heim viel gesungen und den Heimen viel umgetanzt und die Performenzen abgeben für meine Familie.
00:07:44: Und wir haben in der Tibet-Gemeinschaft Rappiona eine Tibetische Tanz.
00:07:50: Und Musikunterricht hatte.
00:07:53: Da ging ich immer sehr gerne.
00:07:54: Es war immer am Sonntag und ich habe vorher realisiert, dass wir an mich Proben hier hatten.
00:07:58: Hier auf dieser Bühne haben wir die kleine Kinder probtanzt und fühlte sich grösser Tibetan-Fester.
00:08:04: Ich habe dort schon gemerkt, Musik macht man Spaß, tanzen, singen, das macht man Spass... Wenn ich siebne oder sieben Jahre alt bin und es darum ging, was für Berufswunsch man hat, haben viele meiner Kolleginnen gesagt, sie werden ein Lehrerin oder Ärztin.
00:08:20: Ich habe nicht mehr so gefunden, dass ich eigentlich Sängerin wäre.
00:08:23: Aber ich habe mich auch nicht zugetragen und wusste trotzdem, ob ich auch Lehrerin werde.
00:08:27: Obwohl ... Ich weiss keine gute Lehrung.
00:08:30: Definitiv nicht!
00:08:32: Aber ja, ich wusste das dort schon.
00:08:34: Ich würde Sänger in euch werden.
00:08:36: Ist denn für Tibetern der Gesang und der Tanz einen wichtigen Bestandteil?
00:08:44: Ja, mega fest.
00:08:46: Die tibetische Musik, Volksmusik auch und die Volks-Danz haben wir ja alles.
00:08:52: Das ist mega fest integriert in der Kultur bei uns.
00:08:57: Du hast mich so weit erinnern auf eine tibete Gitarre angefangen zu spielen?
00:09:02: Ja genau!
00:09:03: Was ist bei den tibeten Gitarren anders als bei der Gitarra, die du jetzt gerade vorne gespielt habt?
00:09:10: Bei den tibaedischen Gitarern... Ich konnte sie leider nicht mitbringen.
00:09:13: Es war das Vollpackt-Auto von der Legansound.
00:09:19: Sie hat auch sechs Seiten, sehr kleinere.
00:09:23: Wie sagt man den Korpus?
00:09:25: Genau.
00:09:26: Vielleicht etwas so gross und diese sechs Seiten sind zwei Seiten aneinander.
00:09:33: Man spielt wie die einzelnen Töne nicht angehört.
00:09:39: Das ist wirklich ... Man spielt wie nicht so gehört, genau.
00:09:44: Ja und sie ist aber eigentlich auch mit einem langen Hals wo man Stimmen vorn drangst alles aus Holz gemacht und... Genau
00:09:53: Aber die kommt nicht zu mein Satz jetzt.
00:09:55: oder gibt es auch eine Stoffhut damit du die Tibetische Gitarre spielst?
00:09:59: Noch nicht!
00:09:59: Noch
00:10:00: nicht?!
00:10:00: Es kann ja noch kommen, ich habe die Frage mit mir aufgestellt und dann hast du das schon mal überlegt gehabt mit dem Tibetischen Instrument.
00:10:08: Und überleid im Kopf habe ich mir schon vieles, aber umgesetzt habe ich es wie noch nicht.
00:10:13: Ich glaube das könnte jetzt auch etwas sein für ein neues Projekt, das ich mal ... Könnte meine tibetischen Musikerkollegen oder die Leute in meinem Umfeld kennen, die mega-mega gut spielen und zu fragen haben, was du denkst?
00:10:27: Was könnte man bei diesem Song machen?
00:10:28: Könntest du dir etwas bauen?
00:10:30: Ja, das habe ich aber noch nicht gemacht bis jetzt, nein!
00:10:33: Du hast im grünen Fels angefangen mit der Gitarresthunde.
00:10:37: Magst du dich noch an die erste Gitarre stunden erinnern, wie das gewesen ist?
00:10:43: An die erste Guitarresthund!
00:10:45: Also ich weiss sicher, dass ich auch Freude hatte, dass sich endlich akustische Gitarren lernen können.
00:10:51: Die wettste Gitarra hat mich auch sehr gefreut gemacht und war auch schön, aber ich wollte ja keine Songs schreiben und mitsingen.
00:10:57: Und... Ich weiss echt, dass es mir sehr viel Freude gab.
00:10:59: Ich habe eine ganze liebe Lehrerin gehabt.
00:11:02: Ich habe ihre Namen leider vergessen.
00:11:03: Es war so eine japanische Ärderin, genau.
00:11:07: Und sie ist dann auch mit mir meine erste Gitarre auswählen gekommen und ich über den Kulf fahre jetzt zu kaufen.
00:11:11: Aber ich mag mich nicht mehr an die erste Lektion so erinnern.
00:11:14: Das weißt du gar nicht mehr.
00:11:17: Ich hatte sicher mega Freude.
00:11:18: Aber es tut weh.
00:11:19: Also mit der Finger, das habe ich ... Das ist mega geblieben.
00:11:23: Auch.
00:11:24: Das braucht schon ein bisschen Gewöhnungssache.
00:11:28: Wie alt warst du?
00:11:29: Sechs oder acht?
00:11:30: Nein, später.
00:11:32: Ich bin in den Fünfzehnten.
00:11:36: Genau, ja.
00:11:38: Und ich wollte auch noch Kante gehen und Musik als Schwerpunkt nehmen.
00:11:44: Dann wusste ich, dass ich eine Gitarre von einem halben Jahr gespielt habe.
00:11:48: Das war wie ein Vorlass.
00:11:52: Jetzt würde ich aber anfangen.
00:11:55: Dann kam bald auch der Gesang dazu.
00:11:58: Der Gesang war schon immer gesungen.
00:12:05: Im Schul- und Pulviswohnung habe ich im Chor gesungen, das war alles vorher.
00:12:11: Und der Gesang ist auch dazu gekommen.
00:12:12: Ich bin dann nachher auch in den Gesangsunterricht, aber dann in Zürich, in der Stadt Zürch.
00:12:18: Ist gleich noch erstauntlich als junges Mädchen auf Züricher Gesangsunterricht zu machen?
00:12:24: Was hättet ihr hier so gepusht?
00:12:25: Selbst du musst deinen Träum gefolgt?
00:12:31: Ja, es war so.
00:12:32: Ich hatte in der Oberstufe mein Musiklehrer Peter Reichen.
00:12:39: Er hat mich sehr gepusht und unterstützt.
00:12:41: Er fand eine schöne Stimme und macht das gut.
00:12:44: Und er fand Heluk in der Stadt Zürich.
00:12:48: Er wusste nicht, dass ich eigene Songs schreibe, die sich schon angefangen haben.
00:12:52: Er möchte sich auch gerne weitermachen und sagte, Heluk ... Er war auch noch Schulleiter neben Pino, in der Stadt Zürich.
00:13:00: Dort hatte ich eine gute Gesangslehrerin, die auch Single-Songwriter selbst ist.
00:13:05: Ich kam auf Züri und ging nicht ins Gesangsunterricht und bringe meine Songs mit.
00:13:12: Dort hast du wirklich gute Unterstützung oder das kannst du weiterverfolgen.
00:13:15: Und dann hat er einmal mit meinen Eltern geschwätzt ... Dann haben wir den Eltern gefunden, okay, dann machen wir das ja!
00:13:22: Aber was hast du so am Anfang gearbeitet?
00:13:24: Wie muss man sich das vorstellen, wenn wir in Gesangsunterricht gehen.
00:13:28: Ist das etwas Einfaches oder... Also wenn ich dir zulassen tue, habe ich immer das Gefühl, dass du auch auf der Mitte stehst.
00:13:34: Ich weiss noch nicht, was den Fachausdruck ist.
00:13:37: Kopfstimme,
00:13:38: genau!
00:13:39: Ist es ein Markenzeichen oder hast du es dort in diesem Gesangsunterricht entdeckt?
00:13:46: Lustigeweise hat mein Produzent gesagt, dass ich ein kleines Markenzeichen sehe.
00:13:51: Er hat das Gefühl, wenn er mich so gehört und die Stimme wechselt in den Kopfstimmen.
00:13:56: Und ich höre das auch viel vom Publikum danach her.
00:13:58: Ich finde es ist so schön, wie du das machst!
00:14:01: Ich glaube, es wurde schon ein kleimes Marken-Zeichen.
00:14:04: Also nicht bewusst geplant, aber ich glaube, dass sich halt so singe... Ja, was man dort so lernt.
00:14:12: Man lernt sehr viele Sachen, die ich vorher gar nicht wusste, wie man richtig atmen sollte.
00:14:19: Vor allem das ganze Körper einzubauen und einwerben oder auch den Körper.
00:14:27: Das ist wirklich wie ein Muskel, in dem man trainieren und üben sollte.
00:14:33: Ich habe meine Stimme noch einmal besser kennengelernt, wie gross meine Range ist.
00:14:37: Wo kann ich noch mehr Power ausbringen?
00:14:40: Und wo auch die Kopfstimme zu stärken, dass es nicht nur Luft ist.
00:14:44: Was
00:14:47: ja wirklich ein Markerzeichen von dir ist, sind immer sehr gefühlvolle Songs.
00:14:52: Hat's auch schon gegeben Phasen, in denen du voll rausgehauen hast, geschrörend oder einfach klar war, es waren liebes Songs und zarte Songs
00:15:04: ... Ich glaube, das ist schon immer klar.
00:15:07: Ich glaube ich habe noch nie wirklich so etwas rausgeschraubt.
00:15:10: Vielleicht mal ein bisschen spasmässig für mich.
00:15:14: Aber das passt auch nicht zu meiner Stimme.
00:15:19: Und ich glaube es ist das Gefühlvolle, dass weich wird und das ist das, was ich mich wie gefunden habe.
00:15:30: Ich habe gelesen, du hattest viel Selbstzweifel und bist eben so ein wenig unterstützt worden Dein Musiklehrer, der Max Aberley auch mehr in dir gesehen hat.
00:15:41: Wie weit denkst du?
00:15:42: Hätte ich das weitergepasst?
00:15:44: Also wie weit hätte dich das vorwärtsbracht?
00:15:46: Dass einfach andere etwas gesehen haben in dir und dich so unterstützt haben?
00:15:52: Das hat einen grossen Teil, würde ich jetzt sagen, beeinflusst... auch meine Gesangslehrerin in Zürich, also all die Leute, die um mich herum waren und mich erlebt haben beim Musikmachen oder gehört haben was ich mache.
00:16:08: Die Rückmeldungen sind wichtig für mich, weil ich glaube... Ich bin jetzt nie... Auch damals in meiner Teenie-Zeit, ich war nie so die selbstbewussteste Person in diesem Sinn gewesen aber ja immer schon zweifel gehabt, fand ich vielleicht noch nicht gut genug und dies.
00:16:26: Ich glaube das hat einen sehr grossen Einfluss gehabt.
00:16:29: Ja, ich bin mega dankbar!
00:16:31: für die Leute, die ich dort kennenlernen und dabei sein darf.
00:16:35: Wenn man so an Musiker denkt, hat man das Gefühl, dass es irgendwie eine Rampe soll sein.
00:16:39: oder ich meine wenn du Performen tust, kannst du noch ein Open Air St.
00:16:43: Gallen gehen?
00:16:45: Das bist du ja nicht!
00:16:46: Hättest du auch seinen Platz?
00:16:47: Oder wie machst du das?
00:16:49: Also deine Identität auf der Bühne findest du mit deiner leiseliger Art?
00:16:55: Ja...
00:16:58: Ich finde, es geht ja eigentlich gut.
00:17:00: Man muss gar nicht gross umrennen oder zu wissen, man muss sich passen zusammen und das ist auch cool.
00:17:06: aber bei mir, wenn es passt, funktioniert es einfach gut.
00:17:11: Könne ich mich mitbewegen?
00:17:13: Ich habe schon ein paar Songs, die etwas mehr abbeiziehen oder jetzt auch bei meiner neuen EP, die ich aufnehme.
00:17:22: Gestern habe ich alle Songs gespielt, die neu sind, die dann kommen.
00:17:27: Das macht es schon auch Spaß, mich zu bewegen und mal zu meinem Ägytorist zu schauen oder zu den Pianisten.
00:17:34: Man darf etwas mehr interagieren.
00:17:37: Zu Hause, wenn ich da musiklos bin, finde ich es cool, ein bisschen tanzen und mit meinen Haarbürsten vor dem Spiegel zu verformen.
00:17:46: Ich find das schon mega lässig!
00:17:48: Ich kann ja auch die zwei Seiten ruhiger sein.
00:17:52: In der Musik glaube ich vielmehr die ruhige Seite aus.
00:17:55: Und ich habe aber auch einen Seiten, Wo Luke kann sein, also mit meinem privaten Umfeld.
00:17:59: Ich kenne schon auch beides.
00:18:02: Und hast du gestern ein Publikum mit dir bezogen?
00:18:04: Ja!
00:18:04: Das ist einfach etwas, was man macht.
00:18:07: Macht er das Spass?
00:18:08: Das macht mir Spaß
00:18:09: ja.
00:18:11: So dass mitsingen ... ich glaube vor eineinhalb Jahren hat es gestartet.
00:18:16: Ich bin mega nervös damals, dass wir einzubauen überhaupt so singen die Leute überhaupt nicht oder nicht.
00:18:21: Aber ich weiss, dass ich bei der Konzert von anderen Musikern Ich fand mich sehr gefühlt, wenn sie gesagt haben, dass ich Lust habe mitzumachen.
00:18:29: Und ... Seitdem mache ich es und möchte versuchen noch mehr zu bauen und zu schauen wie ich das bei meinen Songs umsetzen kann, damit die Leute mehr dabei sein dürfen.
00:18:39: Ja.
00:18:40: Ich würde gerne etwas auf deine tibetischen Wurzeln eingehen.
00:18:44: Dein Vater kam in die Schweiz mit seiner eigenen Familie, hat aber lange auch in einer Schweizerfamilie gelebt.
00:18:50: Und deine Mutter ist in Indien aufgewachsen?
00:18:53: Sie haben sich in Indien kennengelernt, wie weit dreist du so die tibetischen Wurzeln in dir und wie lebst sie da aus?
00:19:01: Wie stark hat dich deine Herkunft geprägt?
00:19:08: Das ist eine gute Frage.
00:19:09: Ich glaube, diese Frage ist immer wieder etwas, das mich stellen würde.
00:19:13: Ich denke ... Die tibetschen Wurzel und die Kultur, weil man es so erlebt hat, habe ich vor allem von meiner Mutter mitbekommen.
00:19:22: Sie hat natürlich auch immer noch Tibetisch mit uns geredet, unter anderem... ...hat er nur schon zu Hause, wenn man den Altar mit der Götterstadt und die Ritual machte.
00:19:36: Das habe ich mir von ihr gelernt.
00:19:37: oder dass man am Morgen nicht aufstammt.
00:19:42: Und all das hat sie mir eigentlich mega mitgegeben.
00:19:44: Aber wir sind jetzt auch nicht sehr gläubig in diesem Sinne aufgewachsen.
00:19:52: Mein Papa war wirklich ein Schweizer.
00:19:57: Er ist auch in der Schweiz aufgewachsen und konnte nicht so gut Tibetisch sein, aber ich habe sicherlich etwas die Beste mit Tibetisch zu tun können als er dann im Verlauf.
00:20:07: Ich hatte mich so wie beides.
00:20:09: Ich habe meine Mami gehabt, wo die tibetische Kultur, also diese Seite präsentiert hat und mein Papa die westliche oder ja ... die anderen Seite mitgebracht.
00:20:20: Ich würde sagen, ich habe ein bisschen eine Kombi aus beidem, so einem Best of both worlds, das sage ich immer, etwas ausgepackt.
00:20:29: Weil ich finde viele Sachen auch aus der tibetischen Kultur oder dieser tibettischen Wurzeln nehme ich mega für mich mitbezüglich auch wenn es um Themen geht wie ... Also meine Mutter hatte ganz kleine Sachen früher schon als Kind Wenn ich zu neun dabei war, sagte sie mir immer du musst teilen mit den andern.
00:20:48: Ich tue nicht nur für dich selbst.
00:20:50: Und ich habe meistens in dem Pausenhof einen Züge verteilt und dann hatte ich ein paar Steine, wie es nichts mehr für mich war.
00:20:55: Also so eine ganz kleine simple Beispiele.
00:20:59: Ja... also für andere mitdenken.
00:21:04: Nicht an dich selber zuerst denken ist schon etwas sehr prägend in dieser Kultur.
00:21:08: Denk an die anderen zuerst, dass der Anderen auch gut geht, schaut darauf.
00:21:12: Nichts egoistisch sein.
00:21:13: In diesem Sinne.
00:21:15: Das Mitgefühl Verständnis für andere ist etwas, was auch aus dem Buddhismus mitgetragen wird und kommt.
00:21:26: Wer hat dein Name gegeben?
00:21:27: Lansom ist ein wunderschöner Namen, Zusammenkunft der Götter.
00:21:32: Ja... Der Name ... Bei den Debatern ist es normalerweise so, dass wir den Namen von.
00:21:39: Das ist eine Tradition.
00:21:40: Es ist nicht über das die Eltern den Namen in Tibet geben, sondern dass man es wie von einem höheren Mönnchen oder vom Dalai Lama bekommt und alle, die Tensin heissen ... Ich heisse Tensinn langsam, ich kenne vielleicht auch ... Sie haben eigentlich alle den Namen des Dalai Lamas.
00:22:01: Aber bei mir hat mein Mama etwas Trichs.
00:22:03: Sie hatten eigentlich ... Mein Name wäre anders gewesen.
00:22:06: Sie war Tzering, Tenzin Tzring.
00:22:09: Und sie fand ... Ah!
00:22:11: Lanzom ist eine Name, die sie in der Kindheit einen so schönen Mama gefunden hat und sie dachte, wenn sie die Tochter hat, dann würde sie ihn ein Mix machen.
00:22:19: Tenzin, Lanzomm.
00:22:20: Ein bisschen geschummelt hat sie schon.
00:22:23: Du hast gesagt, vorne nimmst du das Beste auf jeder Welt?
00:22:26: Gibt es einen Moment, an dem du das Gefühl hattest, wo bin ich eigentlich?
00:22:30: Wo gehöre ich dazu?
00:22:33: Ja.
00:22:34: Ich glaube also ja definitiv... Ich habe allgemein das Gefühl, wenn man so aufwacht in der Schweiz und man sieht ja offensichtlich anders aus.
00:22:47: Und hat auch eine andere Heimat und eine andere Kultur.
00:22:51: Für mich war es schon schwierig für mich ein Identitätsthema.
00:22:57: Bin ich jetzt mehr Schweizerin oder bin ich die Beterin?
00:23:02: Aber für diese Beterine mache ich den Genug... Kann ich gut genug Tibetisch?
00:23:10: Bin ich noch aktiv in der Tribetengemeinschaft?
00:23:14: Das sind ganz viele so.
00:23:16: Aber Schweizerin bin ich nur Schweizerisch, wo gehöre ich genau hin?
00:23:21: Ich glaube das Identitätsthema ... Mit dem bin ich mega aufgewachsen und habe immer etwas gestrugglet und versuchten herauszufinden.
00:23:31: Und es begleitet mich auch bis jetzt ein bisschen.
00:23:35: Für mich herausgefunden, dass ich wie beides mega schätze und ich sehe mich auch als Schweizerin.
00:23:41: Also ein Teil von mir ist Schweizer und ich bin auch mega froh und dankbar und finde die Schweiz megashöne und finde auch der Teil megashöhne mit ihnen das, wo die SchweizerInnen sind.
00:23:51: Und gleichzeitig habe ich auch das andere, was ich jetzt wohl beim Aufwachsen gemerkt habe.
00:23:58: Lantan, das ist doch eigentlich etwas mega cooles, dass du wie beiders hast!
00:24:04: kombinieren oder integrieren.
00:24:05: Dein
00:24:08: Grossvater war ein Bodyguard vom Dalai Lama?
00:24:13: Ja, wie weit
00:24:14: ... War es dir bewusst, dass sie so verhängt sind mit dem Dalai lama?
00:24:21: Ich war sehr langsamer als ich es wusste.
00:24:27: Ich habe gewisse Sachen erst erfahren, die ich älter geworden bin und mich mit meiner Familiengeschichte auseinander gesetzt haben.
00:24:35: Ich habe ja auch meine Psychotherapie weitergemacht – also ich war noch eine Psychologin – und dann haben wir unsere Familiengeschichten angeschaut.
00:24:47: Dort habe ich mit meinem ältesten Onkel halt mal länger geredet und telefoniert und habe ihm ganz viele Fragen gestellt nachher.
00:24:53: Hätte mir das erzählt?
00:24:54: Ja, schön.
00:24:56: Ich habe gar nicht gewusst.
00:24:59: Wenn du dich auch nicht fragst ... Es ist immer so etwas ... Ja, gewisse Sachen kommen auf die Idee zum Fragen.
00:25:07: Aber das Interesse war eher mit dem Alter zu ehrlich sein.
00:25:11: Aber es ist auch etwas Schönes.
00:25:12: und dann haben wir noch seine Eltern verwandt, die man fragen kann.
00:25:16: Und ich glaube dort ... Vor über vier Jahren wurde mir das wirklich ein wenig bewusst.
00:25:23: Du sagst, du hast dich mit deinen Wurzeln beschäftigt.
00:25:25: Was fandest du am meisten überrascht?
00:25:32: Ich muss sagen... Überrascht ist ... Überraschend nicht.
00:25:36: Aber ich glaube einfach wie ... Also was sie eigentlich für ein Leben hatten.
00:25:42: Also ... Was sie auch durchmachen mussten in sehr jungem Alter.
00:25:47: Also wirklich ... Mit zehnten und achtzehn sind ja meine Grosseltern geflüchtet auch also ... Mütterlicherseits sowie auch ähm ... Die Väter waren sehr jung und haben dann noch ein Baby gehabt.
00:25:59: Meine Eltern stammten auch und sind über den Himmel geflüchtet.
00:26:04: Ich glaube, das ist so stark wie die, weil ich gar nie sein kann.
00:26:12: Das ist das, was sie auf sich genommen haben für einenseits im Glauben von ... Im Glauben, im Vertrauen zum Dalalama auch und gleichzeitig auch zu wissen okay wir müssen jetzt leider einfach gehen weil das wird jetzt so schwierig oder in unserem Heimatland und auch für ihre Kinder, ihre Zukunft.
00:26:34: Was finde ich mega beeindruckend?
00:26:37: Ja
00:26:38: was mich immer wieder überrascht bei den Tibetern die unglaubliche Glassenheit da sie haben und ich mich manchmal fragen gibt es nicht einen Moment wo man findet dass ist eine unglaublich ungerechtigkeit dass ihr neues landen müsst verlassen.
00:26:51: Oder zeigen Sie das nicht?
00:26:55: Ich denke schon, dass wir das zeigen.
00:26:59: Wir machen ja auch Demonstrationen auf das Thema Hinweise unter anderem.
00:27:07: Aber unser Weg ist immer ein friedlicher Weg nicht irgendwie mit Gewalt oder das ist ja vor allem auch, also das hat uns auch das Dalarama kommuniziert.
00:27:20: Ich glaube mir, dass gewaltfreie, das ist schon das eigentlich, was wir in Wänden umsetzen und ich finde es natürlich unfair und der Schmerz ist ja auch da.
00:27:33: und gleichzeitig muss man sagen, es hat ja trotzdem in den letzten Jahren Formen von Demonstration oder Aktivismus, die sich ja auch selbst verbrennt haben.
00:27:46: Also die Wetter, die in unserem Glauben... Das ist mega... Egal was Schlimmes, ich bin sehr traurig auch.
00:27:55: Aber um diesen Leuten, den die Wettbezirken sind, haben wir keine andere Wege gefunden, auf sich aufmerksam zu machen und auf diese Thematik wie es ihnen geht.
00:28:06: Und dass sie also am Punkt sind, ihnen so schlecht geht, dass sie dann diesen Weg werden.
00:28:13: Das ist ja schon auch... das wäre jetzt weniger friedlich.
00:28:15: Es ist eigentlich gewalt aber sich selber nicht auf andere bezogen oder dass andere verletzt werden, ob es sie selbst verletzen sind.
00:28:25: Aber natürlich finden wir es umfällig.
00:28:28: Vielleicht setzen wir es einfach auf eine andere Art und Weise um zu aufmerksam machen.
00:28:36: Du bist nicht nur Musikerin, du hast das von einem Atem, du bist auch Psychologin Und du wirst Menschen zulassen, die es nicht gut gehen.
00:28:45: Quasi Psychologie analysieren und Musik erleben.
00:28:52: Kannst du von diesen Therapiestunden
00:28:58: profitieren?
00:28:59: Meinst du
00:29:00: jetzt als Inspiration?
00:29:03: Nein,
00:29:03: alles gut!
00:29:05: Ich habe mich gefreut in deinem Leben.
00:29:09: Also wenn du so in einer Therapie bist ... als Psychologin jemandem zuhörlos ist.
00:29:14: Gibt es einen Moment, wo du denkst, das würde ich gerne in einem Song aufnehmen?
00:29:21: Das Gefühl
00:29:23: ja!
00:29:25: Ich glaube empfohlen ... ich habe das noch nie so aktiv gehabt.
00:29:31: In den Therapiesitzungen bin ich halt einfach... ... beim Patient, also auch viel bei mir.
00:29:36: Weil ich auch schauen muss wie es geht zu mir was passiert bei mir und was beobachte ja zwischen uns und so.
00:29:44: Ich glaube ich habe vielleicht einmal an jemanden gedacht, dass... weil sie mich einfach berührt hat, dass ich gefunden habe das könnte man vielleicht auch noch ein Song schreiben.
00:29:54: Aber ich habe es dann mal angefangen und dann gleich wieder gelassen.
00:29:59: Ich schreibe schon vor allem Songs wo ich quasi irgendwie Erlebt habe ich, dann empfinde ich es einfach nur um einiges Authentischer.
00:30:09: Ich glaube man kann ja trotzdem auch Inspiration bekommen von anderen aber ich glaube zu diesem Moment habe jetzt wirklich sonst nicht so mega gehabt wenn ich jährlich bin.
00:30:18: Weil ich einfach viel zu fest mit anderem beschäftigt bin in Gespräch, dass ich mich denke ah!
00:30:23: Ja das meint noch etwas Schönes zum Entschreiben.
00:30:27: Was ich mir schon mal überlegt habe war vielleicht mit diesen... also ich arbeite hier mit Jugendlichen Die, die auch Musik als Ressourcen haben, überlegen, wenn wir zusammen einfach den Song schreiben.
00:30:37: Oder willst du es mal versuchen?
00:30:40: Das ist ja eigentlich mega zurwendig zu meinen Gefühlen und ... Ich habe
00:30:45: irgendwo gelesen, dass du gesagt hast, Musik sei meine Therapie.
00:30:49: Ja!
00:30:50: Wo hätte ich die Musik gehalten?
00:30:58: Auf vielen Ebenen würde ich jetzt sagen...
00:31:02: Was kann die Musik?
00:31:02: Was schustest eine Therapie nicht?
00:31:06: Ja, ja.
00:31:07: Das ist eine sehr gute Frage.
00:31:12: Ich glaube Musik muss gerade mal überlegen... Ich finde den ganzen Prozess einerseits, dass ich merke es geht mir irgendwie nicht gut wegen irgendetwas an oder etwas beschäftigt mich mega und einfach irgendwie heranzukommen und versuchen das irgendwie ein Wort zu fassen was so im Galdsgedanken kann, was auch manchmal im Kopf ist Hilft schon mega und dann noch irgendwie können Gitarre zu nehmen.
00:31:45: Und etwas ... irgendeine schöne Melodie oder auch das irgendwie in einer Melodie, oder in eine andere Form zu verwandeln.
00:31:54: Der ganze Prozess dieser Wege ist schon heilig.
00:31:59: Also ist schon der Teil von... Also
00:32:01: kreative Umwandlung vom Schmerz
00:32:04: und die
00:32:05: Musik?
00:32:05: Ja genau.
00:32:06: Voll!
00:32:08: Das ist eigentlich so vor allem schon den Teil wo Und dann nachher das auch noch zu lassen.
00:32:16: Und dann schlussendlich den nächsten Step.
00:32:17: vielleicht, wenn ich finde, hätte ich ihn jetzt aufnehmen und für die IP oder so überlegt.
00:32:24: Und danach auch noch wieder zu loslassen, wie der dann schliessendlich enttönt.
00:32:28: Das ist also mega schön!
00:32:31: Denn es hat damals von einem Jahr an angefangen, bis am Schluss, als das im Studio aufgenommen wurde und dann wirklich fertig ist zum Losen...
00:32:47: Die ganze
00:32:48: Entwicklung.
00:32:49: Ich denke, wenn du gerade so viel persönlich in ein Song oder Musikstück hinein tust, ist es wahrscheinlich auch mit dem an die Öffentlichkeit einen riesen Schritt zu gehen.
00:32:59: Du zeigst quasi das Innenreduz du auszubereiten?
00:33:02: Ja...
00:33:05: Das ist schon etwas Triggi.
00:33:10: Weil es eben so persönliche Songs sind.
00:33:12: Es ist nicht etwas, das für mich so einfach ist ... Okay, jetzt release ich das einfach!
00:33:16: Es ist schon an mich zu sagen, dass ich dann so ... Ui, was denke ich jetzt denn die Anderen?
00:33:20: Jetzt über mich?
00:33:21: Jetzt wissen sie das und das... Also ich schaue ja auch, wie meine Songs schreiben.
00:33:26: Dass ich mich trotzdem wohlfühle.
00:33:28: Dass er sich mit den Leuten teilen könnte.
00:33:32: Aber der Teil ist auch da, wo kinderwös ist.
00:33:34: Und gleichzeitig ist ja meine Hoffnung, dass die Song vielleicht jemanden hilft, der etwas Ähnliches durchmacht oder was ähnlich geht.
00:33:45: Ja... Aber ich glaube... Ich muss sagen am meisten herausfordernd war es für mich so diese Songs zu bringen, die ich jetzt zum Beispiel auch für meinen Vater geschrieben habe.
00:33:58: Dort hatte ich fast am meisten Mühe, wie soll das irgendwie auch kommunizieren im Radio?
00:34:03: Oder im Social Media und all das.
00:34:05: Man muss ja auch überlegen, wie teilt man das mit den Leuten?
00:34:09: Über das würde ich gerne noch reden in den Daumen.
00:34:13: Ja, genau.
00:34:13: Das ist der Song zum Tod von deinem Vater, der an einer suchtenkrankheit gestorben ist?
00:34:18: Ja.
00:34:20: Extrem berühren und extrem persönlich?
00:34:25: Verzähl' ich ein
00:34:27: bisschen!
00:34:28: Ja also dieser Song ist mir nicht so leicht gefallen zu schreiben... Mein Papa ist dann im Oktober.
00:34:37: im Jahr, also im Jahr zehnt er sich schon sehr lange.
00:34:41: Es ist krass wie lange die Zeit vorbeigeht und ich glaube für die Familie, das Umfeld, wo jemand betroffen ist von psychischen Krankheiten, wo es jetzt gesucht ist oder Depression
00:34:57: etc.,
00:34:58: Das ist immer nicht so einfach.
00:35:00: Und ich glaube, das habe ich auch schon in einem anderen Song «Late Night Decision», den ich früher veröffentlicht habe.
00:35:05: Ist es auch um dieses Thema gegangen?
00:35:08: Wie geht's am Umfeld, wenn jemand von dem etwas unbetroffen ist?
00:35:12: Wie handelt man das oder was will dieser Person auch wie mitteilen und sagen, dass ich hier komme, wenn du was brauchst.
00:35:19: In diesem Sinne.
00:35:21: Und dann aber in der Dahn war er wirklich der Song, wo sie jetzt um den Abschluss ging – also ums Abschied nehmen.
00:35:28: Und ich glaube, ich hatte nicht immer die einfachste Beziehung zu meinem Vater wegen dem.
00:35:36: Der Song war für mich eine Art Hilfestellung zum Abschied nehmen und auch irgendwie mir zu verzeihen aber auch ihm zu verzeichnen für Sachen, die halt nicht so gelaufen sind wie sie gelaufen waren.
00:35:51: Es hat auch seine Gründe gehabt und ich glaube für das alles so etwas Akzeptanz können entwickeln oder zu bekommen... hat der Song ... geholfen.
00:36:03: Aber am Anfang, als ich den Song auch spielte, war es oft nicht so.
00:36:07: Wenn ich ihn live gespielt habe, hatte ich mich schon ... Ich war meist nervös, um diesen Song zu spielen.
00:36:13: Und jetzt?
00:36:15: Nach allen Jahren geht's gut zum Spiel, aber ich denke logischerweise an ihn und gleichzeitig ... Ich spiele ihn auch gerne, weil ich ... Weil er hat das ja alles gar nicht so mitbekommen.
00:36:29: Das mit dem SRF III, dass sich nachher die Musik... Es hat alles danach seinem Toten gestartet und ich dann mit der Musik auch noch mehr rausgegangen bin.
00:36:36: Und ... Ich glaube, er wäre also mega stolz.
00:36:41: Also er wäre einfach mega allgemein zu sehen, wo ich jetzt überall spiele, was im Radio läuft
00:36:47: etc.,
00:36:48: er wäre mega happy und stolz für mich.
00:36:53: Ich will ihn auch noch kurz auf die Bühne ins Publikum setzen, dein Vater.
00:36:59: Was würdest du ihm noch sagen wollen, wenn er jetzt hier sitzen
00:37:06: würde?
00:37:07: Er würde über mich denken, dass es sehr stark finde, was ich alles gemacht habe und wer mega beeindruckt ist.
00:37:15: Er hat schon immer gesagt, dass ich eine starke Person bin und dass ich mein Ding mache.
00:37:22: Und das wäre einfach mega stolz.
00:37:25: So cool machst du das.
00:37:27: So stark machst du es so.
00:37:29: Und ja, ich würde ihm sagen... Ich würde ihm einfach sagen, alles geht gut und ich hoffe dir geht's gut jetzt auch, wo immer du bist.
00:37:48: Ja, mega schön dass du das trotzdem... Also ich bin jeder davon überzeugt also dass irgendwie alles noch mitbekommt auf irgendwelchen Arten weiss und dass er auch bei diesen Sachen dabei ist.
00:37:58: Jedes Mal, wenn ich Musik mache im Konzert, denke ich an ihn.
00:38:03: Er ist immer dabei.
00:38:08: Schön!
00:38:10: Wenn wir jetzt eine Zukunft ausschauen tun ... Du freust dich extrem, dass du schon ein Open Airs am Gala gehen kannst?
00:38:17: Was sind so deine Wunschvorstellungen?
00:38:20: oder wie träumst du vor, das du von der Musik leben könntest?
00:38:25: Ist es realistisch?
00:38:26: Ich weiss gar nicht.
00:38:26: in der Schweiz, als junge Künstlerin.
00:38:32: Das Open Air St.
00:38:33: Gallen freue ich mich sehr fest, weil das war mein erstes Open Air, wo ich überhaupt gegangen bin und damals dachte, dass ich jedes Jahr regelmässig gegangen bin in den jungen Jahren und immer schon mal am Open Air Sankt Gallens spielen kann.
00:38:48: Deshalb mega das Highlight!
00:38:52: Es geht schon um die Träumlinnenfüllung.
00:38:54: Dort ist es bezüglich.
00:38:57: Und ... Ja, ich meine ... Leben können von der Musik wäre ein Traum!
00:39:04: Ich glaube die Umsetzung über den Herzen zu kommen... Ist nicht einfach.
00:39:09: Ich glaube jetzt auch in der Schweiz gibt es Handvolle Musiker, die von diesem leben können.
00:39:15: Die machen ja nicht nur Musik, sie haben ja sonst auch andere Aufträge oder Verträge, wo sie haben und mit dem könnten auch ... ja, Leben und Lebenskosten zahlen.
00:39:25: Alle anderen Musikern, die ich jetzt auch kenne oder mitbekommen, die auf diesen Bühnen erspielen sind trotzdem auch Leute, die nebenbei noch etwas machen oder arbeiten.
00:39:35: Vielleicht im Musikbereich eher als in einem psychologischen Bereich.
00:39:38: Aber die meisten haben einen Teilzeitjob, würde ich behaupten, um so ein wenig übergegangen zu können.
00:39:51: Ich sehe es realistisch.
00:39:52: In diesem Sinne sage ich, Ich mache es jetzt einfach, ich probiere es so gut wie möglich das zu kombinieren.
00:40:00: Zum Glück habe ich einen anderen Job, den ich auch gut in der Prozente arbeiten kann als Psychologin und das lässt sich gut kombiniert werden.
00:40:08: Und ich probier's jetzt einfach.
00:40:10: Ich mache jetzt weiter und schaue, dass ich mit der Psychologie, mit dem Arbeiten zurückgegangen werde.
00:40:15: Nächstes Jahr würde ich weniger arbeiten und dafür mehr Zeit für die Musik haben, weil die Musik halt immer etwas müssen warten!
00:40:22: Weil ich mir den Sicherheitsweg genutzt habe.
00:40:24: Kannst
00:40:26: du dir eine Lustung finden?
00:40:27: Du hast dich beworben für Best Talent, in einem Büchlein geschrieben, was deine Ziele sind.
00:40:34: Das war eines davon.
00:40:35: Gibt es ein Büchchen noch?
00:40:37: Was steht denn jetzt dort drin?
00:40:44: Ja, es gibt noch die Ziele.
00:40:46: Einerseits würde ich meine zweite IP jetzt fertigstellen.
00:40:50: Ich habe wirklich drei Jahre lang keine Musik mehr veröffentlicht.
00:40:53: Das ist eine Ewigkeit in der Musikwelt.
00:40:56: Es hat jetzt Zeit gebraucht und ist auch okay.
00:40:58: Ich kann viel anderes nebenbei, was andere nicht haben.
00:41:03: In Ordnung, aber das ist jetzt immer das Abschliessen dieses Jahres.
00:41:06: Und den nächsten Jahr können diese IP jetzt veröffentlichen.
00:41:12: Ganz viel zielbezüglich auf vielen Bühnen.
00:41:14: Ich werde vielleicht auch noch spielen.
00:41:18: Es
00:41:18: wäre ein Traumbühne?
00:41:20: Ja, eben schon auch am Obenes am Gollen.
00:41:23: Ein
00:41:23: bisschen später und etwas prominenter?
00:41:25: Ein bisschen
00:41:25: spät, weil ich etwas prominent habe.
00:41:28: Unbedingt Obenen am Gallen!
00:41:30: Das Gurtenfestival habe ich ja auch letztes Jahr kennengelernt, als ich auf der Campfire-Stage gespielt habe.
00:41:36: So eine schöne Location des Festivals.
00:41:41: Dort würde ich ... Wenn ich auch die Waldbühne schon alleine ... Ich denke nicht immer so gross.
00:41:46: Ich würde auf der Hauptbühni spielen, die nächste grössere Bühne.
00:41:50: Dort werden wir uns sehr cool mit den Band spielen dürfen.
00:41:56: Spielen?
00:41:56: So Voice aus Switzerland.
00:41:57: ist das auch irgendwo auf dem Radar?
00:42:00: Ja!
00:42:02: Ich weiss, dass ein paar Leute mich auch schon früher gesagt haben, ich gehe doch zu Voice of Switzerland oder Voice of Germany.
00:42:08: Was sagen immer diese Formate?
00:42:15: Ich bin nicht so... Also, ich kann es gerne verfolgen zusammen als ich bin mega fan.
00:42:19: Ich habe es auch gerne geschaut aber ich habe dann auch mitbekommen.
00:42:23: also Über den Schweiz hatte ich einen Kollegen, der sich beworben hat.
00:42:28: Ich habe sie wie begleitet auf der Gitarre und ich wusste, was die Verträge haben.
00:42:33: Das ist unglaublich!
00:42:35: Und ich habe wirklich gewonnen, dass das jetzt nicht gehen würde.
00:42:38: Ich würde einfach meinen eigenen Weg gehen.
00:42:40: Ich könnte nicht darüber reden, was ich tun soll oder was nicht.
00:42:43: Ich kann jetzt ja machen, was man will.
00:42:45: Und ich kann die Musik schreiben, die ich will... ...und das passt mir so.
00:42:50: Und dieser Weg bin ich jetzt auch gegangen.
00:42:53: Sind ja so wie zwei verschiedene Welten die Live-Performance und das andere im Studio ein Lied aufnehmen?
00:42:59: Ja.
00:42:59: Und perfektionieren, wo fühlst du dich wohler?
00:43:06: Habe beides.
00:43:07: Seine schönen Vor- und Nachteile.
00:43:11: Ich glaube aber grundsätzlich, ich gebe die Handier zu Bühne also live performance als jetzt im Studio.
00:43:19: Dann würde ich dir einfach noch mal eine Glegenheit geben um auch ein Liet spielen.
00:43:25: Was ist dein Wunsch nach dem Lied?
00:43:29: Wenn du das Gefühl hattest, habe ich es gut gemacht.
00:43:31: Das ist mein Ziel.
00:43:32: Mit diesem Gefühl soll das Publikum rauslaufen!
00:43:36: Das ist schon eine gute Frage.
00:43:39: Ich habe ja eher traurige Songs oder melancholische.
00:43:41: Ich will die traurigen Sagen verlönen... Aber das grösste Kompliment wäre für mich.
00:43:53: wenn es euch auf irgendeiner Art und Weise berührt.
00:43:56: Es dürfen auch die Tränen geben, das ist unser allergrößter Kompliment als für mich jetzt, wenn ich es geschafft habe, die Leute so zu berühren.
00:44:05: Das einfach etwas auslöst!
00:44:10: Ich habe
00:44:11: gestern eine Sendung von dir angelassen und er hat den Lastwagenfahrer angelernt und gesagt, er hätte es dir zugelassen.
00:44:17: Und das habe ich wunderbar oben runtergekommen.
00:44:20: Also ich denke schon, deine Musik hat etwas sehr berührendes oder etwas Beruhigendes, was man zu sich selber findet.
00:44:27: Ja!
00:44:28: Das ist schön, danke.
00:44:30: Was spielst du zum Abschluss?
00:44:33: Ich spiele jetzt ein Song, das noch nicht gelesen kann... Der erste Release ist von meiner zweiten EP.
00:44:39: Sie muss sich an der ersten Song sein, die ich von dieser EP veröffentlichte tun habe und darum darf ich sie spielen.
00:44:48: Und wie heisst er?
00:44:48: Forgetis.
00:44:50: Er ist
00:44:52: auch ein bisschen in Herzschmerz.
00:44:55: Merci Simon.
00:44:56: Ja gerne!
00:45:40: Glanz am Lasam mit Foghettis, eine Song, die bald rauskommt.
00:45:44: Eine Musikerin, die man so schnell nicht vergisst und in der einem hektischen Alltag auf sehr gefühlvolle Orte wieder auf eine ruhigere Piste führt.
00:46:15: Das war der Lebensklang mit mir, Daniela Hauviller.
00:46:19: In den nächsten Episoden erzählt wieder eine junge Frau in ihrem Leben.
00:46:22: Es geht um Verstrickungen und um Karten alles oder nichts.
00:46:27: Dann an Kohlenlichte erzählt mir von ihrer Leidenschaft rund um die Wohle und vom Lismen.
00:46:33: Bis bald!
Neuer Kommentar